Hasso-Plattner-Institut
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30.04.2012

Potsdam. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) gehört zu den besten zehn Anbietern von Informatikstudiengängen im deutschsprachigen Raum. Zu diesem Ergebnis kommt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in seinem jüngsten Ranking zur Informatik an Universitäten. Schon 2009 und 2006 hatte das von SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestiftete Institut für Softwaresystemtechnik in den Bewertungslisten weit vorn gelegen.

Beim neusten Ranking wurde der bundesweit einzigartige HPI-Studiengang IT-Systems Engineering (Bachelor of Science) in drei von fünf Kategorien der Spitzengruppe zugeordnet: Bestbewertungen erhielten die Faktoren Studiensituation insgesamt, Betreuung durch Lehrende und IT-Infrastruktur. Auch bei dem erstmals einbezogenen Faktor Arbeitsmarkt- und Berufsbezug schnitt das HPI bestens ab. Bei den Kriterien „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ und „Forschungsreputation“ wird das Institut jeweils in der Mittelgruppe der bewerteten 78 Informatik-Einrichtungen gesehen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser zwölf Jahre junges Uni-Institut wieder einmal ein Top-Ergebnis in der Informatik erzielen konnte“, erklärte HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Bei dem vom CHE neu eingeführten „Praxis-Check“ liege das HPI konkurrenzlos an der Spitze, betonte Meinel. Gemessen wird dabei der Arbeitsmarkt- und Berufsbezug des Studienprogramms.

Das CHE-Hochschulranking, veröffentlicht im Studienführer der Wochenzeitung „Die Zeit“, bietet seit 1998 Studieninteressierten mit systematisch erhobenen und wissenschaftlich abgesicherten Fakten die Möglichkeit, die individuell passende Uni oder Fachhochschule zu finden. Es gilt als das derzeit umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum.

Regionaler Anhang für Berlin/Brandenburg:
Während das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik in drei von fünf Kategorien in der absoluten Spitzengruppe des CHE-Rankings 2012 rangiert, kam die Informatik der BTU Cottbus auf zwei Spitzenplätze (Studiensituation insgesamt, Betreuung durch Lehrende). FU und TU Berlin gelangten in der Informatik jeweils einmal in die Spitzengruppe (jeweils bei Forschungsgelder pro Wissenschaftler). Die Informatik der HU Berlin kam auf jeweils zwei Mittelgruppen- und Schlussgruppen-Platzierungen. Die Informatik der Uni Potsdam erhielt zwei Mittelgruppenplätze.

Hinweis für Redaktionen:
Infografiken zum Abschneiden des HPI im nationalen und regionalen Vergleich finden Sie zum Download und zur kostenlosen Nutzung auf unserer Internetseite.

Die Pressemitteilung als PDF.