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10.01.2013

Pressemitteilung

HPI School of Design Thinking: Tag der offenen Tür am 16. Januar

Potsdam. Die HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts öffnet am 16. Januar ihre Türen für die Öffentlichkeit. Interessierte Besucher können beim "Open House" in der Potsdamer August-Bebel-Str. 88 (seitliches Nebengebäude) von 12 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen von Europas erster Innovationsschule für Studenten werfen und die dortigen Kreativprozesse kennenlernen. Dafür ist eine Online-Voranmeldung erforderlich. Die Veranstaltung findet zwei Wochen vor Ablauf der Bewerbungsfrist (31. Januar) für Studierende und Dozenten statt. Mehr dazu auf der Website der HPI School of Design Thinking. Bei Präsentationen und im Gespräch mit Studenten, Alumni, Dozenten und Mitarbeitern haben Gäste am 16. Januar die Möglichkeit, mehr über „Design Thinking“ zu erfahren. Sie bekommen gezeigt, wie Innovationen entstehen, die den Alltag verbessern und wie die Räume aussehen, in denen Kreativität gedeiht. Es sollen auch Fragen zum Zusatzstudium und zum Bewerbungsprozess beantwortet und Erfahrungen mit Design Thinking ausgetauscht werden.  An der HPI School of Design Thinking entwickeln Studierende aus vielen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gemeinsam Ideen für nutzerfreundliche Produkte, Dienstleistungen und Konzepte. Die komplexen Innovationsaufgaben lösen sie systematisch in kleinen multidisziplinären Teams. Die Aufgabenstellungen stammen aus internationalen Unternehmen und gemeinnützigen Institutionen. Dazu gehören in diesem Jahr zum Beispiel die südafrikanische Universität Stellenbosch, aber auch Fraport, Siemens Health Care, Janssen Cilag, SAP und Intel.  Design Thinking ist auch international auf dem Vormarsch, weshalb die malayische Innovationsagentur Genovasi im Zuge der Neueröffnung einer School of Design Thinking in Kuala Lumpur ebenfalls mit einem Projekt vertreten ist. Gemeinsam mit Medienvertretern aus Malaysia werden sich Experten des südostasiatischen Landes über die Projektfortschritte informieren.  Hintergrund zur HPI School of Design Thinking Das ein- oder optional zweisemestrige Zusatzstudium am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam-Babelsberg richtet sich an Studierende, die sich in der letzten Phase ihres Diplom-, Master- oder Promotions-Studiums befinden oder kürzlich ihr Bachelor-Studium beendet haben. Pro Semester werden höchstens 80 Studierende angenommen und in der nutzerzentrierten Innovationsmethode Design Thinking ausgebildet. Die Ausbildung erfordert zwei Präsenztage in Potsdam pro Woche. Der erfolgreiche Abschluss wird den kreativen Querdenkern mit einem Zertifikat des renommierten Instituts bescheinigt. Modell hat die berühmte „d.school“ der US-Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley gestanden, das Schwesterinstitut des Potsdamer HPI. Das Konzept der Innovationsschule stammt ursprünglich aus dem Silicon Valley von der Stanford University. Mit der kalifornischen Schwester-Einrichtung (Hasso Plattner Institute of Design at Stanford, kurz „d.school“) besteht ein enger Austausch in Form von gemeinsamen Workshops und einem gemeinsamen Forschungsprogramm. 

 

Revolutionär an der neuen akademischen Zusatzausbildung in Potsdam ist, dass sowohl die vier bis sechs Studenten pro Lerngruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus ganz unterschiedlichen Disziplinen kommen. Den Design Thinking-Studenten stehen als Lehrende im laufenden Semester 35 erfahrene Professoren, Doktoren und Assistenten aus verschiedenen Fachbereichen der Wissenschaftslandschaft in der Metropolenregion zur Seite. Hinzu kommen neun Mitarbeiter der HPI School of Design Thinking.