Hasso-Plattner-Institut
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20.01.2014

Potsdam. 30 talentierte Nachwuchsinformatiker aus ganz Deutschland hat das Hasso-Plattner-Institut vom 24. bis 26. Januar zu Gast: Die 26 Schüler und vier Schülerinnen hatten an der ersten Runde des 32. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) teilgenommen. Bei dem Camp am HPI werden sie für die Bewältigung der kniffligen Aufgaben der zweiten Runde fit gemacht.

Die Teilnehmer des BwInf-Camps werden in kleinen Teams an Algorithmen arbeiten, die es einem Computer ermöglichen, eine Abwandlung des beliebten Spiels "Schiffe versenken" zu spielen. Dabei muss neben der Einhaltung der Spielregeln und dem Finden einer kreativen und erfolgreichen Spielstrategie vor allem auch die Technik gemeistert werden. Hierfür werden die Teilnehmer in die Programmiersprache Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse eingeführt. Sie lernen zudem, wie man mit den richtigen Werkzeugen wie beispielsweise einer Quellcode-Versionierung produktiv Software im Team schreiben kann. Abschließend werden die Gruppen ihre Lösungen präsentieren und damit in einem Turnier gegeneinander antreten.

Die jungen Nachwuchsinformatiker werden bei dem Camp von einem HPI-Studentenklub betreut und bekommen wichtige Grundlagen der Softwareentwicklung wie Arbeit in kleinen Teams, Anwendung von Objektorientierung und Erarbeitung komplexer Algorithmen vermittelt. Vorgestellt und diskutiert werden die Arbeitsergebnisse in einer abschließenden Präsentation am Sonntag, 26. Januar. Weitere Informationen zu Schülerveranstaltungen des HPI gibt es hier: http://www.hpi.uni-potsdam.de/schueler.

Hinweis für Redaktionen: Bei Teilnahmewunsch bitten wir um Anmeldung unter presse(at)hpi.uni-potsdam.de oder 0331–5509-175.

Hintergrund zum Bundeswettbewerb Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik (www.bwinf.de) findet seit 1980 statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler bis zum 21. Lebensjahr. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert sowie von den Landes-Kultusministerien empfohlen. Der BwInf ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie sowie des Saarbrücker Max-Planck-Instituts für Informatik. Ziel ist es, Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern beherrschen wollen. Unter den ehemaligen Siegern sind sowohl Professoren als auch Firmengründer. Das HPI arbeitet seit Jahren eng mit dem Bundeswettbewerb zusammen. 2005 richtete es die 23. Endrunde und 2012 das 30. Finale in Potsdam aus.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.