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08.06.2015

Pressemitteilung

IT-Nachwuchs: Brandenburger und Berliner Schüler werden ausgezeichnet

Potsdam/Berlin. 64 Brandenburger und Berliner Jugendliche erhalten am 16. Juni ihr Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Schülerkolleg des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Die Schülerinnen und Schüler stammen aus Potsdam, Berlin, Brandenburg/Havel, Herzberg, Ketzin/Havel, Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Luckenwalde, Premnitz und Rathenow. Ein Schuljahr lang hatten die Nachwuchsinformatiker aus den Klassenstufen 7 bis 12 an den 14-täglichen kostenlosen Lehrveranstaltungen in Potsdam teilgenommen. Ziel des HPI-Programms ist es, junge, begabte Schüler möglichst früh für die Informatik zu begeistern.

„Kaum eine Branche braucht derzeit so dringend qualifizierten Nachwuchs wie die Informationstechnologie. In unseren Begabtenförderprogrammen lernen die Schüler auf spielerische Art, was mit Informatik alles möglich ist, und dass die Informationstechnologie inzwischen praktisch alle Lebensbereiche durchdringt“, erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. „Die Teilnehmer signalisieren uns, dass ihnen das HPI-Schülerkolleg großen Spaß macht. Nicht wenige wollen später ein Studium im Bereich Informationstechnologie aufnehmen“, so Meinel weiter.

Die Teilnehmer des HPI-Schülerkollegs sind in drei dem Alter und Können angepasste Arbeitsgemeinschaften eingeteilt. Jede AG hat rund 20 Mitglieder. Betreut werden sie von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten des HPIs sowie Informatik- und Mathematiklehrern aus Brandenburg. Die Unterrichtseinheiten finden alle zwei Wochen jeweils Dienstagnachmittags am HPI in Potsdam-Babelsberg statt. Der neue Schülerkolleg-Jahrgang 2015/16 wird am 1. September starten. Die Bewerbungsphase endete bereits im Mai. 

Hinweis für Redaktionen: Die Veranstaltung findet ab 16.30 Uhr im Hörsaal 3 des Hasso-Plattner-Instituts auf dem Campus Griebnitzsee, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3, 14482 Potsdam, statt. Informationen über die betreffenden Jugendlichen aus Ihrem Gebiet vermittelt Ihnen Rosina Geiger, Telefon 0331 5509-175, E-Mail: rosina.geiger(at)hpi.de.

Weitere Informationen und Videos gibt es im Internet auf den Seiten http://hpi.de/schuelerkolleg und http://hpi.de/schueler.

Unter dem Dach seiner HPI-Schülerakademie bietet das Potsdamer Institut (https://hpi.de), das in CHE-Rankings stets Spitzenplätze belegt, maßgeschneiderte Veranstaltungen für jeden an, der sich über den Studiengang IT-Systems Engineering informieren möchte oder sich allgemein für Informatik und Mathematik interessiert. So betreibt das HPI zum Beispiel ein Schülerkolleg für Mädchen und Jungen, welche die Klasse 7 bis 12 besuchen und sich über den Unterrichtsstoff hinaus regelmäßig mit spannenden IT-Aufgaben beschäftigen wollen. In der Studienberatung, während des Hochschulinformationstages oder Girls Days haben Interessenten die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch über die Studieninhalte zu informieren. Für Lehrerinnen und Lehrer, die einer Schülergruppe einen Vorgeschmack auf ein kreatives IT-Studium vermitteln möchten, bietet das HPI auf die Zielgruppe zugeschnittene Workshops und Projekttage an. Auch Camps in Potsdam gehören zum Programm des HPI, das Partner des Bundeswettbewerbs Informatik, des Schulnetzwerkes MINT-EC und der Initiative Komm mach MINT ist. Ferner kommen auf Einladung studentische „HPI-Botschafter“ mit dem mobilen Campus, einem bunt lackierten Mercedes Viano, zu Vorträgen an Schulen. 

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen zehn Fachgebieten des IT-Systems Engineering, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.