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01.11.2017

Pressemitteilung

Hasso-Plattner-Institut: US-Forscher spricht über Zukunft der Präzisionsmedizin

Wie hängt Alzheimer mit Hautkrankheiten zusammen, welcher Diabetes-Typ erhöht das Krebsrisiko und kann ein einzelner Facharzt diese Verbindungen überhaupt erkennen? US-Forscher Dr. Joel Dudley spricht am Mittwoch, den 8. November, am Hasso-Plattner-Institut (HPI) über seine Arbeit im Bereich der Präzisionsmedizin und erklärt, warum aus seiner Sicht heutige Strategien zur Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten nicht mehr zeitgemäß sind.

Dudley ist derzeit Associate Professor der Genetik und Genomwissenschaften an der New Yorker Icahn School of Medicine at Mount Sinai und dort ebenfalls der erste Direktor des kürzlich gegründeten Institute for Next Generation Healthcare. In seinem Vortrag mit dem Titel „Moving from Precision Medicine to Next Generation Healthcare“ wird er Modelle präsentieren, die durch einen individuellen, von Big Data geleiteten Ansatz die Patientenbetreuung zukünftig verbessern könnten.

Der US-Forscher folgt damit der Einladung von HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel und Prof. Erwin Böttinger, unter dessen Leitung gegenwärtig das Digital Health Center am Campus Griebnitzsee aufgebaut wird. Das Digital Health Center ist an der gemeinsam von HPI und Universität Potsdam gegründeten Digital-Engineering-Fakultät angesiedelt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten werden Präzisionsmedizin, Big Data sowie Connected Healthcare zählen.

WAS: Vortrag von Joel Dudley, Ph.D. (in englischer Sprache)
WANN: am 8. November von 16.00 – 17.00 Uhr
WO: Seminarraum HE.51, Hauptgebäude, Hasso-Plattner-Institut, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3, 14482 Potsdam

Hinweis an Redaktionen

Bei Interesse an der Berichterstattung bitten wir um eine kurze Anmeldung unter presse(at)hpi.de.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorund Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät der Universität Potsdam und des HPI ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI zwölf Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen ITFachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.