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05.10.2017

Der 2. Tag: Zwischen Jetlag, Keynotes und Career Fair

Stipendiatin Elisabeth Schmid vom Hasso-Plattner-Institut berichtet über den zweiten Tag der Grace Hopper. Besonders begeisterte sie, neben der Keynote von GoldieBox Gründerin Debbie Sterling, die Career Fair.

Der zweite Tag der Grace Hopper 2017 war geprägt von Keynotes, dem Open-Source-Tag und der Career Fair. (Foto: HPI)

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Eindrücke unserer Stipendiatinnen von der Grace-Hopper-Messe 2017 findet Ihr im HPI-Logbuch auf dieser Seite, auf Twitter und Facebook:

Von Elisabeth Schmid (Hasso-Plattner-Institut)

Mein zweiter Tag auf der Grace Hopper Conference. Langsam macht sich der Jetlag auch bei mir bemerkbar. Doch das hält mich nicht davon ab, pünktlich um neun die Keynote-Veranstaltung zu besuchen.

Schon die erste Rednerin Mary Spio gibt mir das Gefühl, dass es sich wieder gelohnt hat, hier zu sein. Doch vor allem der Vortrag von Debbie Sterling inspiriert und fasziniert mich. Debbie Sterling ist die Gründerin von GoldieBlox. Sie hat erkannt, dass Bildung bereits im frühesten Kindesalter beginnt und Spielen dabei eine wichtige Rolle einnimmt. Und dass es mit dem gängigen Spielzeug, das klassischerweise eher auf Jungs ausgerichtet ist, nicht unbedingt gelingt, Mädchen für Technik zu begeistern. Mit ihrem Startup GoldieBlox ist sie bereits sehr erfolgreich angetreten, dieses Problem zu lösen. Ich bin begeistert. Debbie Sterling ist ihrer Leidenschaft gefolgt und leistet damit einen wichtigen Beitrag,  den Anteil von Frauen im MINT-Bereich zu erhöhen.

Begeistert von der Keynote-Session und mit dem Gefühl, dass wir Frauen in der Technikbranche mit guten Ideen und Willenskraft etwas bewegen können, geht es weiter zum Open-Source-Tag. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet. Die Firmen stellen sich und ihre Projekte vor. Vor allem ein Satz bleibt mir im Kopf hängen: „One thing about Open Source is, that it empowers people“. Ich habe mich für das RedHat Open Source-Projekt eingetragen. Die Beispielapplikation ist schnell ausgerollt. Echt cool. Doch leider löst sich meine Tischgruppe dann auch schnell wieder auf und es entsteht keine neue humanitäre Applikation. Echt schade. Ich entscheide mich, erstmal noch die Career Fair zu besuchen, nehme mir aber vor, für die nächste Applikation, die ich entwickeln werde, auf jeden Fall OpenShift zu verwenden.

Die Career Fair ist unbedingt empfehlenswert! Traut euch, Unternehmen einfach mal anzusprechen. Selbst große Unternehmen wie Apple sind interessiert und nehmen sich Zeit für ein individuelles Gespräch. Einige Unternehmen fragen mich nach meinem Lebenslauf, den ich natürlich gerne hinterlasse. Wer weiß, vielleicht meldet sich das eine oder andere ja doch zurück? Es ist auf jeden Fall eine gute Übung, einmal über seinen Schatten zu springen und sich bei großen Firmen wie Apple, IBM und Disney vorzustellen und vor Ort mit Entwickler/innen und Rekrutern über Jobchancen zu sprechen. Solltet ihr das Glück haben, die Grace Hopper Conference eines Tages besuchen zu dürfen, plant also auf jeden Fall die Career Fair mit ein! Aber nicht vergessen: Der Lebenslauf, ausgedruckt und digital, ist ein Muss!

Der Tag endet für uns bei der Uber-Reception. Das Hotel neben dem Convention Center kennen wir jetzt schon von gestern, auch die Snacks kommen uns irgendwie bekannt vor… Ich lerne, dass Uber nicht nur einen Online-Vermittlungsdienst zur Personenbeförderung bietet. Und vor allem scheint Uber derzeit ein ziemlich angesagter Arbeitgeber zu sein. Oder zumindest erkläre ich mir so, dass einige der Entwicklerinnen von Unternehmensgrößen wie Facebook zu Uber gewechselt sind. Bevor es dann wirklich ins Hotel zurückgeht, machen wir noch einen kurzen Abstecher zur ebay-Reception im Nebenraum. Wer noch Energie zum Tanzen oder Lust auf ein lustiges Tattoo hat, kommt hier auf seine Kosten. Wir sparen unsere Energie lieber für den letzten Konferenztag und beenden einen ereignisreichen und inspirierenden Tag!

Bildergalerie: Der 2. Tag der Konferenz