Hasso-Plattner-Institut
 

29.09.2014

China ehrt Prof. Zorn mit Freundschaftspreis

Prof. Werner Zorn ist von der chinesischen Regierung mit dem Freundschaftspreis 2014 ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Volksrepublik die Verdienste des Informatikwissenschaftlers beim Anbinden Chinas ans Internet. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung Chinas für ausländische Experten.

Das Reich der Mitte war am 20. September 1987 mit Zorns Hilfe ins Internet eingebunden worden. Die erste E-Mail-Botschaft von Peking über Karlsruhe in die weite Welt lautete: „Across the Great Wall we can reach every corner in the world“ und „Über die Große Mauer erreichen wir alle Ecken der Welt“. Entscheidend „die Strippen gezogen“ hatte, wie schon drei Jahre zuvor bei der Anbindung Deutschlands ans CSNET, einer der Wegbereiter des Internets, der damalige Karlsruher Informatikprofessor Werner Zorn. Er war von 2001 bis zu seiner Pensionierung 2007 Inhaber des Lehrstuhls Kommunikationssysteme am Hasso-Plattner-Institut. Als einer der Väter des deutschen Internets wurde Zorn 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.