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20.08.2020

News

Digitaler Sommerspaß: 30 Schülerinnen und Schüler entwickeln im HPI-Sommercamp eigene Spiele

Letzten Samstag startete das erste digitale Sommercamp des Hasso-Plattner-Instituts. 27 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, Spanien und Tschechien kamen vom 15. bis 19. August remote mit HPI-Studierenden zusammen und entwickelten mit Hilfe von Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements eigene Computerspiele. 

HPI Sommercamp 2020 (Foto: HPI / HPI Schülerklub)
Die HPI-Studierenden beantworteten remote alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zum Studium am HPI (Foto: HPI / HPI Schülerklub)

Das HPI lädt jedes Jahr im Sommer Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren ein, beim Sommercamp am Exzellenzzentrum für Digital Engineering in die Welt der Informatik hinein zu schnuppern. Am HPI-Campus in Potsdam Griebnitzsee, wo sich im Sommer Stimmengewirr und Springbrunnplätschern mischen, suchte man die Jugendlichen in diesem Jahr jedoch vergeblich. Die Schülerinnen und Schüler sparten dieses Jahr den Anfahrtsweg ein und versammelten sich stattdessen zum regen virtuellen Austausch vor ihren heimischen PCs.

Digitales Semester auch für die HPI-Schülerakademie

Das HPI musste aufgrund der Corona-Pandemie nicht nur den Uni-Betrieb digital umstellen - auch die zahlreichen Veranstaltungen der HPI-Schülerakademie werden seit einigen Monaten virtuell angeboten. So wuchsen aus der ungewohnten Situation neue Formate: Beim digitalen Sommercamp bewiesen die Studierenden des HPI-Schülerklubs: Digital und Informatik passen zusammen und auch remote können spannende Inhalte vermittelt und tolle Ergebnisse erzielt werden.

Am Samstag hießen die Studierenden die Schülerinnen und Schüler via Videochat willkommen und stellten dabei auch per Live-Stream ihren Uni-Campus in Potsdam vor. Fachvorträge zur Arbeit mit der Software Git und der Spiel-Engine Godot fanden über Zoom statt. „Generell freue ich mich darüber, beim Sommercamp direkt von erfahreneren Studierenden zu lernen und mir nicht nur durch YouTube-Videos mein Wissen aneignen zu müssen,“ erklärt der Teilnehmer Nils Igelmund.

Es folgten intensive Arbeitsphasen in kleinen Gruppen, in denen die Jugendlichen das erlernte Wissen am eigenen Spiel ausprobieren und umsetzen konnten. Ein Design Thinking Sprint und eine abschließende Präsentationsrunde rundeten das Programm um Soft Skills ab.

Digitales Sommercamp vermittelt Fachinhalte und Infos zum Studium am HPI

Neun HPI-Studierende betreuten die Teilnehmenden von morgens um 9.00 Uhr bis in den späten Abend. Sechs Vortragende und vier Organisatoren ergänzten das Team, das den Schülerinnen und Schülern an fünf Tagen insgesamt mehr als 29 Stunden Inhalt boten – und das alles ganz digital.

Dabei war auch Zeit für Fragen zum Studium am HPI. Ein Studium der Informatik strebt auch Teilnehmer Lucas David aus Schleswig-Holstein an: „An der Informatik fasziniert mich insbesondere die Logik. Ich wünsche mir schon seit einigen Jahren, in Zukunft Informatik zu studieren und später im IT-Bereich zu arbeiten.“ Wie das Studienleben am HPI aussehen kann, erfuhren die Jungen und Mädchen bei der HPIler Fragerunde aus erster Hand.

Die Zertifikate sind per Post auf dem Weg an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Schülerakademie freut sich auf das kommende Jahr.