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23.12.2016

News

HPI-Doktorandin Stefanie Müller wird Professorin am MIT

Für Stefanie Müller aus Merseburg wird 2017 ein spannendes Jahr voller neuer Herausforderungen: Ab Januar tritt die 29-jährige Informatikerin am US-amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine Junior-Professur an. Im Dezember 2016 hatte sie am HPI-Fachgebiet "Human Computer Interaction" ihre Doktorarbeit mit der höchsten Note "summa cum laude" abgeschlossen.

HPI-Doktorandin Stefanie Müller
Heute noch in Potsdam, ab Januar am MIT in Boston, USA: HPI-Doktorandin Stefanie Müller. (Foto: HPI)

Für Müller erfülle sich mit der Berufung an die Elite-Universität ein Traum: "Nun kann ich mein eigenes Forschungslabor aufbauen und mit internationalen Spitzenforschern an neuen technischen Entwicklungen arbeiten", so Müller. Sie setzte sich im Bewerbungsverfahren für die Junior-Professur an der Fakultät "Electrical Engineering & Computer Science" des MIT gegen hunderte Mitbewerber durch. Im Fachbereich Informatik führt das Institut in der Nähe von Boston, USA, regelmäßig internationale Rankings an.

Der Fokus von Müllers Forschung liegt auf der Interaktion von Mensch und Maschine. Ihre Projekte widmen sich der Frage, wie der 3D-Druck in den Alltag integriert werden kann. "Mir geht es darum, die Technologie für jeden nutzbar zu machen, sodass die Produktion eigener, individueller Objekte einfacher wird", erklärt die angehende Professorin. Ihrer Einschätzung nach werde der heimische 3D-Drucker in wenigen Jahren so normal sein wie der eigene Computer.

HPI forscht: Doktorandin Stefanie Müller beschleunigt 3D-Prototyping