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23.04.2019

HPI und IBM: openHPI-Kurs zum zukünftigen Computing mit riesigen Datenmengen

Die pro Kopf zur Verfügung stehende Kapazität zur Speicherung von Informationen ist heute etwa sieben Mal so groß wie noch vor 40 Jahren. Die Software-Entwicklung benötigt aufgrund der damit einhergehenden steigenden Zahl von unstrukturierten Daten neue Ansätze. Der vierwöchige Online-Kurs „Future of Computing – IBM Power 9 and beyond” geht auf Methoden ein, wie die Herausforderung des exponentiellen Datenwachstums gemeistert werden kann. Kursstart ist am 1. Mai.

In fünf Jahren rechnen einige Forscher bereits mit mehr als 160 Zettabytes an globalem Datenvolumen. (Foto: openHPI)

Online-Kurs:

"Future of Computing - IBM Power 9 and beyond"

Start: 1. Mai

Dauer: 4 Wochen

Sprache: Englisch

 

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HPI-Professor Dr. Andreas Polze, Fachgebietsleiter Betriebssysteme und Middleware, bietet den kostenlosen Kurs gemeinsam mit Hildegard Gerhardy von der IBM Academic Initiative Europe und Dr. Wolfgang Maier, Direktor der IBM-Hardwareentwicklung in Böblingen, an.

Den Teilnehmern werden unterschiedliche Lösungen vorgestellt, mit denen die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigt werden können. In dem englischsprachigen Kurs geht es deshalb um die Bereitstellung von Mikroservices, Container-Lösungen und Cloud-basierten Anwendungen. Darüber hinaus werden die von IT-Abteilungen zur Verarbeitung riesiger Datenmengen benötigten neuen Basistechnologien wie etwa Hardwarebeschleuniger, Künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologien behandelt.

Diesen Trend der neuartigen Datenanalyse in sogenannten „Systems of Engagement“ wollen Polze und die beiden anderen Kursleiter den wesentlichen Technologien der traditionellen "Systems of Record" gegenüberstellen, die nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. „Zuverlässigkeit, Hochverfügbarkeit und Servicefreundlichkeit der Systeme erfordern hoch entwickelte, ausgefeilte Hardware, Betriebssysteme und anwendungsneutrale Programme – die Middleware –, um in großem Umfang Transaktionen abwickeln zu können“, so HPI-Professor Polze. Waren früher hauptsächlich die Steuerung von Unternehmensressourcen und Abwicklung von Finanzdienstleistungen von Bedeutung, erfordern die vernetzten Märkte von heute eine ständige Verfügbarkeit von Kommunikations- und Verkaufssystemen sowie den Einsatz von Systemen zur Entscheidungsfindung.

Ein Schwerpunkt des Kurses über die Zukunft des Computings wird auf Technologien rund um die Server-Computer von IBM Power Systems liegen. In seiner OpenPower-Initiative kooperiert der Konzern mit mehr als 300 Mitgliedsunternehmen, darunter Google, Samsung und NVIDIA, um von der Software bis zur Hardware vielfältige Innovationen zu kreieren. Anwendungsfälle steuern die Konzerne Vattenfall und Bosch bei.

Was HPI-Professor Andreas Polze zusammen mit Wolfgang Maier und Hildegard Gerhardy vermittelt, richtet sich an IT-Interessierte, die über Grundkenntnisse in Informatik und Algorithmik verfügen. Für den kostenlosen Online-Kurs kann neben dem regulären Zeugnis auch ein qualifiziertes Zertifikat des HPI erworben werden. Hochschulen können in Eigenverantwortung über die Vergabe von ECTS Credits für Studierende entscheiden.