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Mapathon mit HERE

Circa 30 HPI-Studierende haben am 12. Juni am HPI-exklusiven Mapathon mit HERE teilgenommen und ihr kreatives und technisches Können unter Beweis gestellt.

HERE-Mitarbeiter Jan Lorenz begrüßte um 10 Uhr morgens die ca. 30 HPI-Studierenden im HERE Office in Berlin bevor Joe Leigh das Unternehmen kurz vorstellte und erzählte, wie er zu HERE gekommen war. Daraufhin wurden auch schon einige APIs vorgestellt, mit denen die Teams an diesem Tag arbeiten sollten. Recht zügig ging es dann mit der Ideenfindung los, sodass um 11 Uhr die ersten Projektideen präsentiert wurden und mit dem „Hacken“ begonnen werden konnte.

Nach der Anfangs- und Ideenfindungsphase gingen die Teams in einen sehr professionellen Arbeitsmodus über. Sie nutzten die Zeit bis zur Deadline um 18:00 Uhr, um an ihren Ideen und Prototypen zu feilen. Dabei waren im Raum immer mindestens fünf Entwickler von HERE anwesend, die sich um eventuelle Unklarheiten in Bezug auf die zur Verfügung gestellten Schnittstellen kümmerten. Hierbei gingen die Entwickler auch aktiv auf die Studenten zu und forderten Sie auch auf, aktiv Feedback zu den Schnittstellen und zur Dokumentation zu geben.

Während der Hacking-Phase stellte HERE auch Getränke und Pizza bereit und kümmerten sich um eine rundum gute Arbeitsatmosphäre.

Das Ergebnis: Kreative Prototypen

Um 18:00 Uhr  war dann die Entwicklungszeit vorbei und jedes Team bekam fünf Minuten, um den eigenen Prototypen zu präsentieren. Hierbei zeigte sich eine erstaunlich hohe Qualität und Vielfältigkeit an Ideen. Präsentiert wurden:

  • Eine Anwendung mit der sich verschiedene Freunde schnell und unkompliziert an einem Ort (Bar, Café etc.) treffen können. Dabei versuchte die Anwendung Anfahrtsweg, Dauer und Aufwand gleichmäßig zwischen den Anwendern aufzuteilen. Eine Art Doodle für Orte.
  • Eine Anwendung, die anhand weniger Eckdaten für eine Person mögliche Laufstrecken in der Nähe anzeigt, samt Terrain und Wettervorhersage. Dabei war der Prototyp an sich schon ein fast fertiges Produkt.
  • Eine interaktive Karte, die Verkehrsflüsse in Berlin im historischen Vergleich visualisiert und so häufige Stau- bzw. Verkehrsknotenpunkte kenntlich machen kann. Diese können dann wiederum für eine bessere Routenplanung genutzt werden.
  • Eine Anwendung, die verschiedenen Personen, die sich auf Reisen befinden, gemeinsame Treffpunkte entlang der Strecken vorschlägt.
  • Eine Webseite um Kaufhäuser in der Nähe zu finden und bis auf die Ebene einzelner Geschäfte genau anzuzeigen.
  • Eine Webseite, die versuchte, zu Richtungsweisungen aus einem Routenplaner Bilder aus frei verfügbaren Datenbaken wie Flickr zu finden. Anhand dieser sollte die Route mithilfe von wiedererkennbaren Merkmalen im Stadtbild erleichtert werden.

Neben diesen Studentenprojekten hatte auch ein Entwickler von HERE noch eine kleine Anwendung gebaut (außer Konkurrenz natürlich): Eine APP, die mit einer BringMeHome Funktion ausgestattet war. Sie sollte den Besitzer mittels von Sprachausgabe und haptischem Feedback leichter nach Hause finden lassen.

Nach der Vorstellung der Projekte zog  sich die Jury von HERE zu Beratungen zurück. In dieser Zeit konnten sich die Studenten von dem Hack-“Sprint” erholen und mittels eines von HERE zur Verfügung gestellten Fragebogens noch detaillierteres Feedback zu den verwendeten Schnittstellen geben.

Nach etwa 20 Minuten wurden auch schon die Gewinner bekannt gegeben:

  • 1. Platz: Individueller Laufstreckenplaner
  • 2. Platz: Gemeinsamer Treffepunkt + Richtungsanweisungen mit Bildern
  • 3. Platz: Doodle für Orte

Für die Gewinner gab es jeweils einen kleinen Pokal. Das Event wurde abgerundet durch eine gemeinsames BBQ auf der Dachterrasse von HERE. Hierbei konnten die Studenten mit den Entwicklern in Kontakt kommen und sich untereinander austauschen.

Studierende und HERE von Mapathon begeistert

Insgesamt war die Betreuung durch HERE und gerade der Kontakt zu Jan sehr gut. Wir sind fest überzeugt, dass alle Teilnehmer an dem Hackathon Spaß  und Freude hatten. Auch war die Vielzahl und der Umfang der vorgestellten Prototypen und Ideen, so im vor hinein nicht zu erwarten gewesen. Es hat sich gezeigt, dass auch in 6-8 Stunden schon sehr vielversprechende Ideen umgesetzt werden können.

Auch von Seiten von HERE war die Begeisterung über den Mapathon groß. Nicht nur über die entwickelnden Ideen sondern auch über das viele Feedback zu den eigenen Schnittstellen und die professionelle Herangehensweise der Studierenden. Dies war auch für HERE der erste Mapathon dieser Art und sie haben schon vorgeschlagen, dies gerne mal zu wiederholen.

Daher kann man abschließend sagen, dass der Hackathon sowohl von Seiten des HPI als auch von HERE ein voller Erfolg war und sich das Format eines 1-Tages-Hacksprints durchaus anbietet.

Lawrence Benson, Jakob Frick