Hasso-Plattner-Institut
  
 

HPI Businessplan-Wettbewerb 2017

Beim 5. Businessplan-Wettbewerb des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hat auch im Jahr 2017 ein Team Startkapital und Sachunterstützung im Wert von insgesamt rund 100.000 Euro gewonnen. Insgesamt beteiligten sich 17 Gründerteams mit mindestens einem HPI-Mitglied an dem Wettbewerb. Vier hatten es nach mehreren Ausscheidungsrunden bis ins Finale geschafft.

Die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs 2017 vom Team Quantosparks und die Jury Prof. Dr. Christoph Meinel, Yair Re'em (HP Ventures), Dr. Gero Decker (HPI Alumnus und Gründer), sowie Dr. Manuel Effenberg (HPI Seed Fund), die anderen Finalisten und das Team der E-School. (Foto: HPI/K. Herschelmann)

Mit cloudbasierten Softwaretests für App-Entwickler hat das Team von „Quantosparks“ die Jury überzeugt und den fünften Businessplan-Wettbewerb des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) gewonnen, der in Kooperation mit dem HPI Seed Fund organisiert wurde. Am Nachmittag des 6. Septembers freuten sich Andre Guerreiro (27), Steven Reinisch (34), Manuel Meyer (38) und Robert Bach (36) über Startkapital im Wert von bis zu 100.000 Euro zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee.

Die vier Gründer wollen die Programmierung von Apps leichter und schneller machen: „Unsere Software soll den Entwicklerteams die Arbeit abnehmen, ihre selbst geschriebenen Anwendungen stundenlang und kostenintensiv selbst zu testen“, erklärt HPI-Absolvent Steven Reinisch, der mit Manuel Meyer bereits das Kassensystem „orderbird“ gegründet hat. Dabei sollen alle Testabläufe dank intelligenter Algorithmen vollständig automatisiert werden. „Unser Programm erstellt zunächst eine Landkarte der App, auf der alle Interaktionsmöglichkeiten verzeichnet sind. Im Anschluss wird diese Landkarte Schritt für Schritt von unseren Algorithmen abgelaufen“, so der Informatiker. 

Die Lösung simuliere verschiedene Anwendungsszenarien, so werden beispielsweise bei den Wegen zwischen unerfahrenen und erfahrenen Nutzern unterschieden. „Auch Sonderfälle können unsere Algorithmen mit einbeziehen, zum Beispiel wenn ein Nutzer in den Texteingabefeldern nur Sonderzeichen eintippt“, sagt Reinisch. Das Team trat nicht ohne Erfahrung in den Wettbewerb ein: Die vier Gründer haben bereits mehrere Unternehmen gegründet und geführt. Insgesamt verfügen sie bereits über 17 Jahre Erfahrung in der App-Entwicklung. Mit dem Gewinn wollen sie den Prototypen nun zu einem Produkt ausbauen.

Insgesamt beteiligten sich 17 Gründerteams mit mindestens einem HPI-Mitglied an dem Wettbewerb. Vier hatten es nach mehreren Ausscheidungsrunden bis ins Finale geschafft.

„Immer mehr unserer Studentinnen und Studenten wollen ihr eigenes Unternehmen gründen und sich auf dem freien Markt beweisen. Wir möchten sie dabei unterstützen und bauen unsere Entrepreneurship-Angebote stets aus“, so HPI-Institutsdirektor und Jurymitglied Professor Christoph Meinel. Gemeinsam mit Yair Re’em (Managing Partner von Hasso Plattner Ventures), Dr. Gero Decker (HPI-Alumnus und Signavio-Gründer) sowie Dr. Manuel Effenberg (Managing Director beim HPI Seed Fund) beglückwünschte Meinel die Gewinner und überreichte einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro.

Video: Finale des Businessplan Wettbewerbs 2017


Die Finalisten im Überblick

Team Quantosparks

Team Quantosparks

Andre Guerreiro (27), Steven Reinisch (34), Manuel Meyer (38) und Robert Bach (36) wollen die Programmierung von Apps leichter und schneller machen: „Unsere Software soll den Entwicklerteams die Arbeit abnehmen, ihre selbst geschriebenen Anwendungen stundenlang und kostenintensiv selbst zu testen“, erklärt HPI-Absolvent Steven Reinisch, der mit Manuel Meyer bereits das Kassensystem „orderbird“ gegründet hat. Dabei sollen alle Testabläufe dank intelligenter Algorithmen vollständig automatisiert werden.

Das Team trat nicht ohne Erfahrung in den Wettbewerb ein: Die vier Gründer haben bereits mehrere Unternehmen gegründet und geführt. Insgesamt verfügen sie bereits über 17 Jahre Erfahrung in der App-Entwicklung. Mit dem Gewinn wollen sie den Prototypen nun zu einem Produkt ausbauen.

Team Auratikum

Team Auratikum

Die Geschäftsidee von Björn Wagner (31), David Eickhoff (30) und Richard Ottinger (28) ist ein digitalisiertes Zettelkastensystem. Ihre Web-Anwendung soll es vor allem Forscherinnen und Forschern ermöglichen, Texte und Ideen übersichtlich und intuitiv zu strukturieren und zu archivieren. Von der ersten Notiz über die Planung detaillierter Texte bis hin zur kreativen Erarbeitung eigener Ideen soll Auratikum ein allumfassendes Werkzeug an der Seite der Wissenschaftler sein. Mit der finanziellen Unterstützung durch das HPI will das Team nicht nur den deutschen, sondern schnell auch den internationalen Wissenschaftsmarkt erobern. Eine erste Beta-Version gibt es bereits unter: https://auratikum.de/

Team LoyaltyChain

Team LoyaltyChain

Die neue Lösung von Fabian Gompf (25), Björn Wagner (27) und Jonas Kemper (28) setzt ganz auf Blockchain-Technologien: Mithilfe des vom Gründer-Trio entwickelten Protokolls sollen Kundenbindungsprogramme – etwa im Rahmen von Flugmeilen oder Hotelpunkten – ihre Währungen untereinander ohne Zwischenhändler austauschen können.

Team DiaCare

Team DiaCare

Das Gründer-Team Niklas Riekenbrauk (21), Janos Brauer (24) und Harry Freitas da Cruz (32) entwickelt eine Software-Plattform, die mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen optimale Therapiepläne für Dialyse-Patienten berechnet. Dadurch sollen sowohl die individuellen Behandlungsergebnisse als auch die Auslastung der Geräte verbessert werden.